Kita-Gutscheine haben sich in der Stadt bewährt Seit dem Systemwechsel haben sich die Wartezeiten für Kita-Plätze deutlich verringert.

«Das neue System ist ein Erfolgsmodell», sagt Pia Aeschimann, Geschäftsführerin der privaten Kitas Murifeld. Eltern müssten heute nicht mehr lange auf freie Kita-Plätze warten. Das war früher anders: Wer in der Stadt ein Kind erwartete, meldete es in der Regel lange vor der Geburt an.

Die Stadt hat das System mit den Betreuungsgutscheinen im Januar 2014 eingeführt. Zuvor wurden die Kitas von der Stadt direkt subventioniert. In Bern setzte sich vor allem GLP-Grossrat Michael Köpfli für einen Systemwechsel ein. Im Stadtrat führte dies zu hitzigen Debatten. Schliesslich sprachen sich die Berner Stimmberechtigten in zwei Abstimmungen für das Gutscheinsystem aus.

Nun ziehen vier Jahre nach dem Systemwechsel auch die Stadtbehörden eine positive Bilanz: «In der Stadt hat sich das Gutscheinsystem bewährt», sagt auch Alex Haller vom städtischen Jugendamt. Das Angebot habe sich deutlich verbessert. Zahlen der Stadt belegen dies: 2013 gab es in der Stadt 53 subventionierte Kitas, heute sind es 74, welche Gutscheine annehmen. Dazu gehören auch die 16 von der Stadt selbst betriebenen Kitas. Dadurch hat sich die Platzsuche der Eltern in der Stadt verbessert. Heute warten sie im Schnitt nur noch halb so lange auf einen Krippenplatz.

Büroaufwand hat zugenommen

Eltern finden heute zwar schneller einen Kita-Platz, ihr administrativer Aufwand hat sich aber vergrössert. Wollen sie unterstützt werden, müssen sie jährlich einen Antrag stellen, um die Höhe ihres Gutscheins berechnen zu lassen. Diese hängt ab vom familiären Nettoeinkommen und vom Vermögen. Die Stadt hat dafür extra einen Kita-Gutscheinrechner online gestellt, bei dem Eltern die ungefähren Kosten für einen Kita-Platz ausrechen können. Neben den Eltern hat das Gutscheinsystem auch für die Ämter und die Kitas selbst zu mehr Büroaufwand geführt. In der Regel erhalten nur Eltern Gutscheine, welche zusammen mehr als 100 Prozent arbeiten. Es gibt jedoch Ausnahmen. Zum Beispiel bei Kindern, deren soziale Integration nicht gewährleistet ist, zum Beispiel weil die Eltern kein Deutsch sprechen. Eine Fachstelle entscheidet, ob deren Eltern Betreuungsgutscheine erhalten. Anfangs habe es Startschwierigkeiten gegeben, heute funktioniere es besser, heisst es bei der Stadt.

Von dem neuen System erhoffte sich die Stadt ausserdem ein differenzierteres Betreuungsangebot. Dazu kam es nicht: Die Öffnungszeiten der Kitas unterscheiden sich heute kaum. «Da die meisten Kitas um 18 Uhr schliessen, gibt es etwa für Menschen im Verkauf kaum Angebote», sagt Haller. Zwar testen einzelne Kitas längere Öffnungszeiten, doch offenbar war die Nachfrage zu klein. Trotz deutlich mehr Konkurrenz musste bislang keine einzige private Kita schliessen. Hingegen gebe es einige städtische Kitas, welche nicht ganz kostendeckend liefen, sagt Haller. In der Summe aller städtischen Kitas würden die Kosten aber gedeckt. Seit 2016 darf die Stadt Bern ihren eigenen Kitas keine Defizitgarantie mehr geben.

 

https://www.derbund.ch/bern/kanton/kitagutscheine-haben-sich-in-der-stadt-bewaehrt/story/27219720

 


Am 14.15. und 16.Dezember 2018 ist wieder Koppiger Weihnachtsmarkt

 

Der Tageselternverein hat dieses Jahr einen Stand und wir möchten diesen mit 

BUNTEN  BILDERN

die von den Kindern bemalt, gebastelt und verziert werden, dekorieren.

Den Phantasien sind keine Grenzen gesetzt.

 

Im Download finden Sie Vorlagen,

welche nach Lust und Laune  bearbeitet werden können.

 

Jedes Kind das mitmacht,  erhält ein kleines Geschenk.

 

Einsenden bis am  10.Dezember 2018 an die

Geschäftsstelle TEV Koppigen, Alchenstorfstrasse 4, 3425 Koppigen

 

Wir freuen uns auf ganz viele Bunte Bilder

 

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Malvorlagen
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