Informationsabend zu den Betreuungsgutscheinen

 

Dienstag 18.Februar 2020  19.30Uhr, im Saal des Wohn- und Pflegeheim Koppigen

 

Der Informationsabend bietet anvertrauenden Eltern und Tageseltern eine gute Möglichkeit  zu erfahren, welche Aufgaben mit dem Systemwechsel auf die anvertrauenden Eltern zukommt.

 

Der Kanton Bern hat ab August 2019 die subventionierten Betreuungsstunden durch Betreuungs- gutscheine ersetzt – mit einer Übergangsfrist bis Ende 2020. Der Tageselternverein Koppigen hat die Bewilligung zur Annahme von Betreuungsgutscheinen erhalten und nimmt seit August 2019 Betreuungsgutscheine an. Die Verbandsgemeinden des TEV werden den Wechsel auf das Betreu- ungsgutscheinsystem per August 2020 vornehmen.

Ziel ist weiterhin, dass weder auf anvertrauenden Eltern noch auf die die Tageseltern belastende finanzielle Veränderungen zukommen werden.

 

Am Dienstag 18.02.20 um 19.30 Uhr findet im Wohn-und Pflegeheim St.Niklaus in Koppigen ein Informationsabend statt. Der Informationsabend bietet Eltern und Tageseltern eine gute Möglichkeit zu erfahren, welche Aufgaben mit dem Systemwechsel auf die anvertrauenden Eltern zukommen.

 

Zudem informieren wir sie über die vertraglichen Anpassungen welche per 01.08.2020 in Kraft treten.

  •  Was sind Betreuungsgutscheine?
  •  Welche Voraussetzungen gelten für den Erhalt von Betreuungsgutscheinen?
  •  Was bedeutet „Bedarf nach familienergänzender Kinderbetreuung“?
  •  Gibt meine Gemeinde Betreuungsgutscheine aus und wo kann ich diese einlösen?
  •  Wie hoch ist mein Betreuungsgutschein?
  •  Wie melde ich mich auf www.kiBon.ch an?
  •  Was Ändert sich für mich als Tagesmami / Tagespapi?
  •  Was wird beim Tageselternverein neu?
  •  Warum werden alle Betreuungs-und Arbeitsverträge per 31.07.2019 gekündigt?

Ihre An- oder Abmeldung muss bis spätestens am 07.Februar 2020 an

tevkoppigen@bluewin.ch oder Geschäftsstelle TEV, Alchenstorfstrasse 4, 3425 Koppigen eigesendet werden.

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............Wir nehmen am Info Abend Teil Anzahl Personen...........................

 

............Wir kommen nicht an den Infoabend,nehmen aber zur Kenntnis, dass wir uns die Informationen über die   Betreuungsgutscheine selber einholen müssen.

 

 

Familienname.............................................................................Datum & Unterschrift...........................................................

 


Kita-Gutscheine haben sich in der Stadt bewährt Seit dem Systemwechsel haben sich die Wartezeiten für Kita-Plätze deutlich verringert.

«Das neue System ist ein Erfolgsmodell», sagt Pia Aeschimann, Geschäftsführerin der privaten Kitas Murifeld. Eltern müssten heute nicht mehr lange auf freie Kita-Plätze warten. Das war früher anders: Wer in der Stadt ein Kind erwartete, meldete es in der Regel lange vor der Geburt an.

Die Stadt hat das System mit den Betreuungsgutscheinen im Januar 2014 eingeführt. Zuvor wurden die Kitas von der Stadt direkt subventioniert. In Bern setzte sich vor allem GLP-Grossrat Michael Köpfli für einen Systemwechsel ein. Im Stadtrat führte dies zu hitzigen Debatten. Schliesslich sprachen sich die Berner Stimmberechtigten in zwei Abstimmungen für das Gutscheinsystem aus.

Nun ziehen vier Jahre nach dem Systemwechsel auch die Stadtbehörden eine positive Bilanz: «In der Stadt hat sich das Gutscheinsystem bewährt», sagt auch Alex Haller vom städtischen Jugendamt. Das Angebot habe sich deutlich verbessert. Zahlen der Stadt belegen dies: 2013 gab es in der Stadt 53 subventionierte Kitas, heute sind es 74, welche Gutscheine annehmen. Dazu gehören auch die 16 von der Stadt selbst betriebenen Kitas. Dadurch hat sich die Platzsuche der Eltern in der Stadt verbessert. Heute warten sie im Schnitt nur noch halb so lange auf einen Krippenplatz.

Büroaufwand hat zugenommen

Eltern finden heute zwar schneller einen Kita-Platz, ihr administrativer Aufwand hat sich aber vergrössert. Wollen sie unterstützt werden, müssen sie jährlich einen Antrag stellen, um die Höhe ihres Gutscheins berechnen zu lassen. Diese hängt ab vom familiären Nettoeinkommen und vom Vermögen. Die Stadt hat dafür extra einen Kita-Gutscheinrechner online gestellt, bei dem Eltern die ungefähren Kosten für einen Kita-Platz ausrechen können. Neben den Eltern hat das Gutscheinsystem auch für die Ämter und die Kitas selbst zu mehr Büroaufwand geführt. In der Regel erhalten nur Eltern Gutscheine, welche zusammen mehr als 100 Prozent arbeiten. Es gibt jedoch Ausnahmen. Zum Beispiel bei Kindern, deren soziale Integration nicht gewährleistet ist, zum Beispiel weil die Eltern kein Deutsch sprechen. Eine Fachstelle entscheidet, ob deren Eltern Betreuungsgutscheine erhalten. Anfangs habe es Startschwierigkeiten gegeben, heute funktioniere es besser, heisst es bei der Stadt.

Von dem neuen System erhoffte sich die Stadt ausserdem ein differenzierteres Betreuungsangebot. Dazu kam es nicht: Die Öffnungszeiten der Kitas unterscheiden sich heute kaum. «Da die meisten Kitas um 18 Uhr schliessen, gibt es etwa für Menschen im Verkauf kaum Angebote», sagt Haller. Zwar testen einzelne Kitas längere Öffnungszeiten, doch offenbar war die Nachfrage zu klein. Trotz deutlich mehr Konkurrenz musste bislang keine einzige private Kita schliessen. Hingegen gebe es einige städtische Kitas, welche nicht ganz kostendeckend liefen, sagt Haller. In der Summe aller städtischen Kitas würden die Kosten aber gedeckt. Seit 2016 darf die Stadt Bern ihren eigenen Kitas keine Defizitgarantie mehr geben.

 

https://www.derbund.ch/bern/kanton/kitagutscheine-haben-sich-in-der-stadt-bewaehrt/story/27219720