Geschwister – Kriegsbeil und Friedenspfeife

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Ich plagte, sie petzte – so lässt sich die Beziehung zu meiner vier Jahre jüngeren Schwester in unseren Kinder- und Jugendjahren beschreiben. Sie nutzte den Bonus als Jüngere, ich den Vorteil als Stärkere aus. Als Mutter von drei kleinen Kindern bin ich nun erneut Plagereien und Petzereien ausgesetzt. «Ich hatte das Buch zuerst!», «Du bist schon sooo lange auf dem WC!» – Die Welt ist ganz, ganz ungerecht unter Geschwistern.
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Stark im Umgang mit Leistungsdruck, Ärger und Sorgen

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Fabian Grollimund gibt Tipps.....
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Damit das Jahr noch besser wird, möchten wir Ihnen eine wirksame Methode
im Umgang mit Stress, Sorgen und Ärger vorstellen. Sie eignet sich für Groß und
Klein und Sie benötigen dazu lediglich einen Stift und ein Blatt Papier! Mehr erfahren
Sie unter:

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In einem zweiten Artikel stellen wir uns die Frage, ob das Vorurteil, dass Mädchen
unbegabter in mathematischen Fächern sind, tatsächlich zutrifft. Wir stellen Ihnen die
Forschungslage zu dieser Thematik vor, die mit interessanten und teilweise überraschenden
Befunden aufwarten kann:

https://app.getresponse.com/click.html?x=a62b&lc=B5npB9&mc=CL&s=VoHwmh&u=nR4&y=p&

In letzter Zeit haben uns viele Lehrpersonen zurückgemeldet, dass sie im Unterricht
gute Erfahrungen mit Achtsamkeitsübungen gemacht haben. Im folgenden Artikel
beschreiben wir, weshalb die Achtsamkeitspraxis gerade für Kinder mit Konzentrations-
schwierigkeiten eine Hilfe sein könnte:

https://app.getresponse.com/click.html?x=a62b&lc=B5npSd&mc=CL&s=VoHwmh&u=nR4&y=W&

Liebe Grüße
Stefanie und Fabian

P.S. Auch 2019 haben wir eine ganze Reihe spannender Seminare für Eltern und
Weiterbildungen für Fachpersonen (Lehrer/innen, Heilpädagoginnen, Psychologen)
geplant. Sie finden die Jahresprogramme im Anhang am Ende dieser E-Mail.
Besonders hinweisen möchten wir Sie auf die neue Weiterbildung "Wie Schule gelingt".
Wir freuen uns auch, Ihnen mitzuteilen, dass unsere Weiterbildung "Lerncoaching mit
Jugendlichen und Erwachsenen" nach München kommt.

Akademie für Lerncoaching, Albulastrasse 57, 8048, Zürich, Schweiz


Der Schlumpf Song gegen Pädophile

Zuerst einmal finde ich es ganz wichtig, dass das Thema „Nicht mit Fremden mit gehen“ immer wieder angesprochen wird. Nicht als Panikmache, sondern ganz sachlich, immer mal wieder mit den Kids besprochen wird. Idealerweise sagt man den Kindern nicht einfach: „Ihr dürft nicht mit dem fremden Mann mitgehen, nein, nein.“ Sondern versucht mit Fragen und Gegenfragen, die Kids auf die richtigen Möglichkeiten aufmerksam zu machen: „Was würdest du tun, wenn dich jemand ansprechen würde den du nicht kennst? Warum würdest du nicht mit ihm mit gehen? Und wenn er sagt, dass er schöne Kätzchen hat? Was kannst du tun, wenn er dich nach deinem Namen und deiner Adresse fragt? Was machst du, wenn er dir den Weg versperrt?“ usw. Es ist wichtig, dass man das immer mal wieder zu Hause am Mittagstisch, wenn man unterwegs ist oder sich sonst irgendwie eine Gelegenheit bietet, mit den Kindern bespricht. Man kann solche Dialoge auch mal zusammen „üben“, ohne aber den Kindern Angst zu machen.


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Überlebenstipps für den Erziehungsalltag
Wir könnten uns jeden Tag an die 100 Mal über unsere Kids aufregen. Schuhe im Eingang, Zähne nicht geputzt, Hände nicht gewaschen, Schulsachen die irgendwo wild verstreut herum liegen. Oder Sportsachen, Postkarten, T-Shirts, Jacken auf Treppen, draussen vor der Türe in Badezimmern. Anweisungen, die nicht befolgt, Hausarbeiten und Aufgaben, die nicht erledigt werden, unordentliche Zimmer, Berge von dreckigen Kleidern, die in Zimmern liegen. Trotzanfälle an allen möglichen und unmöglichen Orten.
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Was tun wenn Kinder hauen und beissen....?
Sie sind klein, sie sind süss und ganz plötzlich passiert etwas, womit niemand gerechnet hat:
Sie beissen. Sie hauen.
Manchmal beides zusammen.
Ein Schock für viele Eltern, hätten sie doch niemals gedacht, dass so ein kleines, niedliches Kind, so etwas Böses tun würde. Und sie tun genau das, was sie eigentlich nicht tun sollten: Sie fangen an zu reden. Sie reden und reden und lamentieren und schimpfen, sie erklären dem kleinen Kind, wie böse das ist, und das man so etwas nicht tun darf, und dass es weh tut, und dass sie enttäuscht sind und überhaupt. Sie hören gar nicht mehr auf und schenken damit dem Kind Aufmerksamkeit für etwas, das sie eigentlich gar nicht möchten.
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Elternkurse und Beratung

Das Programm wurde in den 80er Jahren von Prof. Matt Sanders an der Universität Queensland in Australien entwickelt. Das Programm setzt auf Prävention bei der Erziehung und fördert die Kompetenz und das Selbstvertrauen der Eltern.Es wird ständig wissenschaftlich begleitet und überprüft (in der Schweiz durch das Familieninstitut der Uni Fribourg).

Verglichen mit anderen Programmen beschreibt Triple P wichtige Erziehungskompetenzen besonders konkret und detailliert. Nur klare und möglichst anschauliche Hinweise in einem Ratgeber, einer Beratung oder einem Elternkurs führen tatsächlich auch zu Veränderungen im Erziehungsverhalten. Die Förderung von Erziehungskompetenzen lässt sich also nicht allein durch Hinweise wie „Loben Sie ihr Kind öfter!“ erreichen, sondern nur durch klare und konkrete Hilfen: „So loben Sie Ihr Kind am Besten!“.

Konkrete Vorschläge für Eltern

Der Kurs zeigt, wie ihr als Eltern in verschiedenen Situationen positiv und kindgerecht reagieren können. Die tatsächlichen Erziehungsziele, Werte und Normen werden jedoch nicht von Triple P oder einer anderen äußeren Instanz vorgegeben, sondern von den Eltern selbst bestimmt. Ihr entscheidet selber, welche Ziele ihr euch setzen wollt, welche Empfehlungen  zu euch und euren Kindern passen und welche ihr in eurem Erziehungsalltag umsetzen möchten.
Eine wichtige Leitfrage kann dabei sein:
Hilft dies eurem Kind, im Leben seinen Weg zu finden und mit sich und seinen Mitmenschen gut zurecht zu kommen?

Die Grundlage einer positive Erziehung sind Zuwendung und angemessene Kommunikation.

Die folgenden fünf Regeln bilden die Grundlage für Triple P, auf denen alle im Kurs bearbeiteten Strategien aufbauen:

  • für eine sichere und interessante Umgebung sorgen
  • das Kind zum Lernen anregen
  • im Verhalten konsequent sein
  • angemessene Erwartungen an das Kind haben
  • die eigenen Bedürfnisse nicht vernachlässigen